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Erfahrungsberichte

Mein Hausarzt erklärte mir, dass die Heilung Zeit brauchen würde.

Alain, 64 Jahre, erlitt im November 2012 einen Herzinfarkt.

Ich bin sicher, dass niemand einen Herzinfarkt jemals erwartet, aber das war doch wohl das Letzte, woran ich an diesem Montagmorgen dachte. Ich ging wie üblich früh zur Arbeit – ich war Redakteur bei einer lokalen Zeitung – und obwohl ich merkwürdige Schmerzen in meiner Brust fühlte, achtete ich nicht weiter darauf. Die Schmerzen wurden allmählich schlimmer und am Parkplatz vor meinem Büro brach ich zusammen.

Die nachfolgenden Zufälle haben sicher mein Leben gerettet. Ein Passant am Weg zur Arbeit sah, dass ich zusammenbrach und rief einen Krankenwagen. Da der schnell kam und das Krankenhaus nur 5 Kilometer entfernt war, wurde ich einige Stunden später schon am Herzen operiert, um meine linke Koronararterie wieder zu öffnen.

Obwohl ich am Anfang noch bei Bewusstsein war und erkannte, dass ich einen Herzinfarkt hatte, geschah so viel, dass ich nicht nachdenken konnte. Das Letzte, woran ich mich erinnere, ist, dass ich aus dem Krankenwagen geholt und nach meinem Namen gefragt wurde. Ich habe geantwortet: „Ich weiß, dass ich das weiß, aber lasst mich mal nachdenken“. Danach war ich sechs Tage lang bewusstlos.

​Ich wollte unbedingt gehen

Ein paar Wochen später, als das Morphin nicht länger wirkte, erkannte ich den Umfang der Geschehnisse. Es war ein echter Schock, mich so schwach zu fühlen und so total von anderen abhängig zu sein. Aber ich war immer jemand, der in sein Können glaubt, und während ich da lag, übernahm meine Entschlossenheit das Kommando. Mein Arzt sagte, dass ich erst beweisen musste, dass ich gehen konnte, bevor ich das Krankenhaus verlassen durfte, und das wurde also meine Mission. Ich verpflichtete mich, mühsam die Gänge auf und ab zu schlurfen, und danach die Treppen. Am Ende dieser Woche ging ich nach Hause.

Aber dann begann die harte Arbeit erst richtig. Meine Familie war eine große Unterstützung, aber ich hasste es, so viel Hilfe zu brauchen. Mein Hausarzt erklärte mir, dass die Heilung Zeit brauchen würde. Es sollte sechs Monate dauern, bis ich mit „halbwegs gut“ fühlen würde, und ein Jahr, bis es mir „besser“ ging. Das war enorm entmutigend und sehr frustrierend.

Ich verließ das Krankenhaus mit einer Tragetasche voller Arzneimittel. Ich musste jeden Tag 10 Tabletten einnehmen und tue das noch, aber alles, was mir dabei hilft, noch einen Herzinfarkt zu vermeiden, finde ich in Ordnung. Meine Fortschritte waren quälend langsam. Ich ging zur kardiologischen Rehabilitation und das war für mich von unschätzbarem Wert. Danach meldete ich mich in einem lokalen Fitnesscenter an und ging jeden Tag spazieren. Ich begann auch, mehr auf gesunde Ernährung zu achten. Manchmal fand ich es schwer, meine neue Routine einzuhalten, aber meine Frau war immer bei mir, um mich daran zu erinnern, was ich schon geschafft hatte.

Ich beschloss, vorzeitig in Rente zu gehen; die Botschaft, dass meine Zeit als Redakteur vorbei war, war laut und deutlich gewesen. Aber mein Hausarzt hatte recht, nach sechs Monaten fühlte ich mich „halbwegs gut“ und begann ich, die Herausforderung meiner Arbeit zu vermissen, also wurde ich Botschafter für die Herzstiftung und startete ich ein kleines Lernzentrum zum Thema Medien.

Körperlich werde ich wohl nie mehr so stark werden wie früher, aber mithilfe meiner Familie gibt es keinen Grund dafür, meine geistige Kraft nicht völlig zurückzubekommen.

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